Deauville-Seite von Lutz
(geändert (DmD 2017) am 15.07.17)

Tour nach Vianden 21.06.2008


Freitag, 20.06.2008 19:00 Uhr, Ruderdorf

Jürgen ist mit seiner schweren Monkey vorgefahren. Standesgemäß mit dem Helm unter dem Arm als Ellenbogenschützer.




Wen Nicole hier vorziehen würde, den coolen Monkey-Fahrer oder den zweiten "Valentino Rossi", ist wohl klar zu erkennen ;o))




Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Eine alte Weissheit, die ich auf unangenehme Art zu spüren bekam. Um 19:00 Uhr war auf Grund von Veranstaltungen kein Parkplatz mehr zu bekommen. Deshalb fand das Treffen zu meinem Ärger und Frust leider ohne mich statt. So bekam ich auch nichts davon mit, zu welcher Tour sich die Teilnehmer für den nächsten Tag entschieden hatten!

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Samstag 21.06.2008

Treffpunkt war Oppenheim an der Fähre. Dirk hatte den Rundruf für morgens übernommen. 9:30 wollte man dort sein. Peinlich! Ich kam erst um 10:00 an. Jürgen, Dirk, Georg und Johann saßen schon am Tisch und tranken Kaffee. 

Dort wurde mir mitgeteilt, dass die Tour nach Luxembourg ginge!

Ich dachte, ich höre nicht recht !

Vianden sollte das Ziel sein! Ca. 210 km ! Frank und die anderen DmD'ler besuchen bzw. überraschen! Damit hatte ich nun wirklich nicht gerechnet und es gehörte eine erheblich Portion Überredungskunst dazu, mich von meiner anfänglichen Ablehnung umzustimmen.
Doch letztendlich reizte mich die Tour dorthin ebenso, zumal man sich geeinigt hatte, die Autobahn zu meiden.

Als erstes setzten wir mit der Fähre über.  Nach kurzem Tankstopp lud Johann sein Navi und begann seine Arbeit als Tourguide. Ich ließ ebenfalls mein Navi mitlaufen und merkte nach einer Weile, dass der Weg, den Johann vorgab, nicht stimmen konnte. Sein TomTom hatte sich irgendwie vergallopiert.
So fuhr ich vorneweg. Nach Wörrstadt auf der B420 bis Gau Bickelheim und dann die B50 bis Gensingen. Von dort schlängelt man auf der L242 über Windesheim, Stromberg nach Rheinböllen. Weiter geht es rechts ab auf die B50 über Simmern, Hochscheid bis Longkamp. Dort geht es runter mit teils extrem engen Spitzkurven .

                                    

Nach 120 km erreichten wir die Mosel bei Bernkastel-Kues. Eine Pause war angesagt.






Ist dieser Platz standesgemäß für mich ?




Die Tarnkappen werden abgezogen




Man könnte ja schon mal für den nächsten Banküberfall üben................... ;o)



Es muss weiter gehen. Wir wollen Vianden ja noch erreichen. Dirk und ich auf dem Weg zu den geparkten Moppeds



Auch Jürgen kommt langsam wieder zurück



Kurze Lagebesprechung




Allgemeines Anziehen



Bereit zur Weiterfahrt



Dieser Unbekannte überlegt noch, ob er auf die Maschine oder in den Hänger steigen soll



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Ein Stück ging es entlang der Mosel. Bei
Zeltingen überquerten sie und folgten konsequent der B50. Hinter Wittlich dürften wir wieder eine schöne Serpentinenstrecke genießen. Über Dudeldorf, Bitburg erreichten wir nach etwa 200 km die Luxembourgesche Grenze. Von hier war es nur noch ein Katzensprung bis Vianden. 





14:00 Uhr! Ankunft in Vianden. Schön und gut................aber wo sollen wir die DmD'ler finden? Ratlosigkeit! Die Handy's werden ausgepackt, aber keiner geht ran, der uns Auskunft geben könnte :o( 
Vermutlich alle noch auf Tour!
Also ab in die Stadt und geschaut.......................



........und gefunden! Unterwegs wurde uns von einem freundlichen Deauviller mitgeteilt, in welchem Lokal man sich nach der Tour trifft )))))
Endlich konnte der Durst gelöscht werden................




......einige hatten es auch nötig, so erschöpft und hungrig die aussahen



Kopfschmerzen oder Hitze? Vermutlich beides. Kein Wunder bei dem schwülen Wetter



Schläft Dirk etwa??????? Ne, Studium der Speisekarte



Große Überraschung bei Biddlberner, als er auf der Straße eine Maschine von uns erkennt...



...und noch größere bei Frank. Uns als "Kontrollkomitee" hatte keiner erwartet



Langsam treffen einer nach dem anderen der DmD'ler nach ihrer Tagestour hier an ihrem Treffpunkt ein



Auch die Truppe um SMITTY ist wieder dabei



An solch einem schattigen Platz läßt es sich sitzen



Frank (links) holt aus und scheint jemanden neben sich schlagen zu wollen........




........nein, das traut er sich nicht ;o)





Um 16:00 Uhr wird es Zeit aufzubrechen. Um noch vor Dunkelheit zuhause zu sein, wollen wir ein Stück Autobahn fahren.
Zuerst fuhren wir die
B50 zurück bis nach Badem um von dort aus auf der A60 bis nach Wittlich zu fahren. Dort wieder auf die B50.

Ca. 100 km vor der Heimat geschieht das, was eigentlich keiner gebrauchen kann. Johann, der als letzter zu dem Zeitpunkt in der Kolonne fuhr, war plötzlich nicht mehr zu sehen. Georg hielt auch an während wir drei, Jürgen, Dirk und ich hinter einer Kuppe zum Stehen kamen. 
Nach einer Weile hölte Dirk das Telefon raus und fragte Johann nach dem Grund des Haltens.

Er hatte einen Platten! 

Wir fuhren ca. 2 km zurück und trafen dort Johann und Georg

Betretene Gesichter



Jürgen hat Hilfe einstecken



Die Gebrauchsanweisung des Reifen-Reparatur-Sprays wir genau studiert



So muß es gehen



Zwischenzeitlich!!  Oh, oh! DIESE Blicke! Da wird doch nicht einer............





.....seiner Ville untreu werden?





Aber zurück zum Thema!  Mit geballter Expertenkraft geht man an die Sache ran





Jürgen versucht noch mit einem beherzten Griff durch den Auspuff zu retten was nicht mehr zu retten ist. Das Loch ist zu groß. 





Da hilft nur noch das Herbeibestellen eines Abschleppdienstes




Wir fuhren weiter, wir konnten Johann nicht mehr helfen. Nach zwei Stunden erreichte ihn der "Abschleppdienst" von zuhause und lud die lädierte und fahruntüchtige Ville auf den Hänger.




Bis nach
Rheinböllen geht es auf der B50 nun zu viert weiter. An der Tankstelle wird noch ein letztes, gemeinsames Getränk zu sich genommen, um von dort auf der B61 erst noch gemeinsam, dann jeder für sich nachhause zu fahren.


Zum Schluss kann man sagen, dass, wenn man mal von dem Platten von Johann absieht, es wieder ein geiler Ausflug bei gutem Wetter mit tollen Leuten gewesen ist.