Deauville-Seite von Lutz
(geändert (DmD 2017) am 15.07.17)

Odenwaldtour 24.03.2010



24. März 2010

Die Wettervorhersage für diesen Tag konnte nicht besser sein. Temperaturen bis 20°C sollten es heute werden. Dirk hatte Urlaub und machte den Vorschlag, diesen Mittwoch für eine erste Tour 2010 in den Odenwald zu nutzen. Mit dabei sollte Baschdl sein.

Treffpunkt war diemal um 9:00 Uhr morgens bei mir. Dirk traf 2 Minuten zu früh ein......allerdings allein. Er erzählte, dass Sebastian noch einen Termin bei einem Freund hätte und außerdem seine Batterie wechseln müsse. Also fing die Tour nach einem Kaffee mit uns beiden alleine an.

Aufbruch
 


Zunächst ging es von Weiterstadt ins Mühltal wo man die ersten Kurven fahren konnte. Weiter ging es Richtung Modautal, Winterkasten und weiter in den Süden über Krumbach nach Fürth.

Es ist Mittwoch und somit sind auch alle Strecken offen, die ansonsten am Wochenende gesperrt sind. Dazu gehört auch die ehemalige Rennstrecke bei Zotzenbach. Hinter Fürth muss man abbiegen und dann beginnt das Kurvenvergnügen!

Aber vorher muss man sich bei den Frühlingstemperaturen einiger Kleidungsstücke entledigen



Tolles Rennstreckenfeeling ;o)



Dirk in voller Schräglagenaktion etwa Mitte dieser Strecke



Auch ich habe mich ins Zeug gelegt



Bei Kreidach endet erst einmal das Extremkurvenstück. Von nun an geht es immer Richtung Süden über Absteinach bis Heiligkreuzsteinach.



Hier wird links abgebogen und auf einer großen Schleife führt uns unser Navi über Holmbach bis im Norden nach Raubach. Aber der Neckar, wo wir hin wollten, liegt im Süden.  Glücklicherweise führt diese Straße automatisch in diese Himmelsrichtung und so  gelangten wir nach Neckarhausen, wo sich vor einiger Zeit Eddy Edelstahl einquartiert hat.



Point Relax heißt es jetzt und ist von seinem Ambiente mit mit dem in Kailbach leider nicht zu vergleichen. Schlimmer aber war, dass er gar nicht da war. Wir standen vor verschlossenen Türen. Und Baschdl war auch noch nicht aufgekreuzt! Kurzerhand zückte Dirk sein Handy und rief ihn an. Antwort: "Bin noch 50 km entfernt".
Sich eine Stunde wartend an die Straße zu stellen war uns nun auch nicht recht und so fuhren wir ein paar Kilometer zurück auf das Schloß 
Hirschhorn 

Parkplatz Schloß Hirschhorn


Bei herrlichem Sonnenschein warten wir hier bei leckerem Salat und einem alkoholfreien Bier verzweifelt auf die Ankunft von Baschdl.



Blick von oben auf die Schleuse


So verging leider schnell die Zeit und als wir am Fuß der Schloßauffahrt Sebastian endlich trafen, konnte uns Dirk wegen eines anstehenden Termins am Nachmittag leider nur noch bis Beerfelden begleiten.

So fuhren Sebastian und ich alleine weiter. Kurz hinter Beerfelden liegt die L 3120!

Die zweite an Wochenenden gesperrte Strecke, die L 3120 zwischen Beerfelden und der Sensbacher Straße




Eine tolle Straße, auf der man nicht Gefahr läuft, sich die Reifen eckig zu fahren.
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In Kailbach, dem ehemaligen Bikertreffpunkt von Edelstahl Eddy, haben wir uns Kaffee und Kuchen bei Omma nebenan gegönnt, bevor wir den Kräberg in Angriff genommen haben. Übrigens das erste Mal für Sebastian.



Die dritte an Wochenenden für Motorröder gesperrte Straße, die Krähberg-Strecke zwischen Kailbach und Hetzbach



Diese Strecke ist für mich einer der Lieblingspassagen im Odenwald.. Nicht umsonst ist dieser Straßenabschnitt am Wochenende gesperrt worden. Hier war an Samstagen und Sonntagen im Sommer immer die Hölle los. Unten in Kailbach wurde losgefahren bis rauf zum Krähberg, umgedreht und das ganze Stück wieder zurück. Dann ging es wieder von vorne los...

Sebastian und ich schafften die Strecke nur einmal rauf. Inzwischen hatte nämlich auch der Feierabendverkehr angefangen und ein freies Fahren war kaum noch möglich.

So endete der Tag wie er angefangen hat, nur mit anderen Protagonisten. Sebastian kam noch auf eine Tasse Kaffee mit Kuchen zu mir nach Hause und verabschiedete sich dann.