Deauville-Seite von Lutz
(geändert (DmD 2017) am 15.07.17)

DmD 2017 in Eberbach

   
In den letzten Jahren ist das Fahren mit dem Motorrad leider etwas ins Hintertreffen geraten. Doch dieses Jahr führte am DmD kein Weg mehr vorbei. DmD in Deutschland und nur rund 90 km entfernt in
Eberbach im Odenwald vom 14.06. bis 18.06.2017
Die Entscheidung ist schon sehr früh im November 2016 gefallen. Spontan angemeldet, sodass keine Ausrede für einen Absprung mehr übrig blieb.



Und so begann alles:
Mittwoch 14.06.2017
Morgens die Taschen gepackt, Topcase rausgeholt und alles verstaut

....fertig !
Josef und Diana haben sich auch angemeldet und so haben wir die Gelegenheit genutzt, die Anreise gemeinsam auf Nebenstraßen anzutreten.
Getroffen haben wir uns um 13:30 Uhr an der Autobahnausfahrt
Seeheim / Jugenheim. Kurze Lagebesprechung und dann ging es los. Über Gadernheim, Lindenfels nach Krumbach, dort links ab Richtung Weschnitz, die L3105 nach Süden über Grasellenbach bis Affolterbach
.
Wechsel auf die 3120 mit schön geschwungenen Kurven bis nach
Beerfelden
. Hier geht es auf der B45 in lockeren Schwüngen bis zu unserem Ziel:
                                              Eberbach
Josef und Diana hatten sich zentral eingemietet, während ich und Reinhard, der noch bis 16:00 Uhr arbeiten musste, mit dem Hotel Linde etwas außerhalb Vorlieb nehmen mussten.



Einziger Vorteil! Ich konnte meine rote Ville in der Garage abstellen

Erster Höhepunkt an diesem Mittwoch ist eine kurze Stadtführung
 



Anschließend fand die Begrüßung der ca. 140 Teilnehmer aus 10 Ländern durch den Bürgermeister von Eberbach statt. Sie sind aus Frankreich, Belgien, Ungarn, Italien, Spanien, Niederlande, Großbritannien, Östereich, Schweiz und natürlich aus Deutschland bis hierher angereist. Um 19:00 Uhr traf man sich am Rathaus und wurde von einem Fanfarenzug begrüßt.....



... und anschließend ein Willkommensgruß in altertümlichen Gewändern in französisch, englisch und deutsch


In geselliger Runde ließ man dann den Abend ausklingen. Auch Reinhard war inzwischen angekommen

Während die Kollegen quasi nach 20 Schritten ins Bett fallen konnten, mussten sich Reinhard und ich auf den beschwerlichen Weg zu unserem Hotel begeben. Unser Hotel lag auf der anderen Neckarseite auf einem Hügel. Also Rückweg immer bergauf (((
So ging es los...


...und so ging es weiter  ((((  Aufstieg ohne Ende

Aber so konnte man wenigstens ein wenig Kalorien von dem guten Essen abbauen!  ;o)))
Donnerstag 15.06.2017
Frühes Aufstehen ist für mich angesagt, Bettdecke und vor allem Kissen haben mich schlecht schlafen lassen!

Also raus aus den Federn und ab auf die Terrasse zum gemütlichen Frühstück! Um 9:00 Uhr ist Treffpunkt am ca. 1 km entfernten Platz vom THW für die erste Tour.

Vorplatz vom THW

Rechts unser 1. Tourguide Lothar

Auf Grund von Auflagen durften wir nur in Gruppen von höchsten 8 Maschinen fahren. Um das gewährleisten zu können fuhren die Gruppen im Abstand von 7 Minuten los. Funktionierte auch wider Erwarten gut.
Erster Halt war das etwa 60 km entfernte Schloss Heidelberg. Kurz zuvor hatte sich Josef's Spiegel seiner BMW  gelöst. Aber mit Panzerband war der kleine Schaden schnell behoben. ;o))

Eberbach bis Heidelberger Schloss



Ziemliches Gedränge


Nicht nur Deauvilles waren dabei

Während ein Teil der Truppe sich eine Schlossführung gönnte, zogen es Lothar, Axel, Josef, Diana Steffen und ich vor, auf der Terrasse bei Erdbeerkuchen und Kaffee Platz zu nehmen ;o))




Toller Blick vom Balkon Richtung Neckar

Aber wir sind ja nicht nach Eberbach gekommen um Kaffeekränzchen zu halten! Unser Tourboss Lothar blies zum Abmarsch. Wir hatten schließlich noch 100 Kilometer vor uns.
Heidelberger Schloss zurück nach Eberbach

Vom Schloss Heidelberg führte uns Lothar Richtung Norden. Auf schön geschwungener Straße ging es über Heiligenkreuzsteinach, Absteinach, ab Görxheim in östlicher Richtung nach Waldmichelbach um nach ca. 90 Minuten das Mossautal zu erreichen.
Hier noch eine kleine Rast mit einer Kleinigkeit zu essen und zu trinken

Wir haben den nördlichsten Punkt bei Erbach erreicht. Von hier aus fuhren wir kurvenreich die B45 bis nach Eberbach zurück.
Ein toller erster Tag mit einer gelungenen Tourführung über etwa 160 km von Lothar.
Was macht man nach einem langen, heißen Motorradtag? Klar, als erstes geht es unter die Dusche und gleich danach zum Treffpunkt in der Innenstadt von Eberbach.
In gemütlicher Runde bei leckerem Essen und köstlichem Bier haben wir den Tag ausklingen lassen

Freitag den 16.06.2017
Wieder früh aufstehen, um gemütlich frühstücken zu können. Reinhard war der gleichen Meinung und so trafen wir uns jeden Morgen auf der Terrasse von Hotel Linde

Pünktlich, etwa eine viertel Stunde vor Tourbeginn, versammelten sich die Teilnehmer auf dem THW-Gelände. Diese Mal sollte Gerd in unserer Gruppe vorneweg fahren. In Reihe und Glied stellten sich die jeweiligen Gruppenmitglieder mit ihren Moppeds hinter den Tourguide.


Heute ist die Strecke etwas länger, rund 225 km sind angesagt!
Los geht's über die kurvige
L2311Richtung Hesseneck (leider daran vorbei, da es dort eine tolle Serpentinenstrecke gibt, die aber leider gesperrt war) über Kirchzell nach Amorbach.

Zwischenzeitlich immer mal wieder mit einem kleinen Zwischenstop, ob auf einem Parkplatz...

...oder in einem Wald gelegenen Gasthof. Stets eine willkommene Gelegenheit, seine Beine mal auszuschütteln, seinen Allerwertesten zu entspannen und vor allem seinen Durst zu stillen.

Immer wieder hören wir einige hinter uns losgefahrene Gruppen, wie sie an uns vorbeifahren. Aber wir sind hier nicht zu einem Rennen aufgebrochen. Die Zeit für einen kleinen Plausch muss man sich schon nehmen.
Aber wir hatten auch einen Termin für's Mittagessen. Und der musste einigermaßen pünktlich eingehalten werden.
So setzten wir unsere Tour fort. An
Miltenberg und Freudenberg vorbei in einer großen Schleife bis Mespelbrunn. Dort war wieder ein Stop am Schloss vorgesehen.

Schloss Mespelbrunn

Ein kurzer Weg vom Parkplatz bis zur Infotafel und nach einem weiteren, kurzen Fußmarsch...

...hatten wir das Schloss erreicht.

Wer es von innen noch nicht gesehen hatte, konnte eine Führung mitmachen oder sich eben das ganze aus der Entfernung anschauen.

Wir sitzen schon einige Stunden auf dem Motorrad und langsam knurrt der Magen vor Hunger. Nur mit Mühe kann ich Reinhard davon abhalten, an einer Imbissbude Fastfood zu holen.
Aber unsere Gaststätte in
Heimbuchenthal ist nur noch ein Katzensprung entfernt und so kommen wir noch rechtzeitig zum Essen.

Auf dem Platz vor dem Restaurant hat anscheinend jemand Gefallen an meinem Cockpit gefunden. Das Bild stammt nicht von mir

Es ist schon relativ spät geworden, Zeit wieder nach Eberbach zurückzukehren. Zwischenzeitlich hatte sich das Navi von Gerd verabschiedet und Reinhard setzte sich an die Spitze. Er führte uns sicher über Klingenberg und Beerfelden zurück nach Eberbach.

Was folgte am Abend? Natürlich gemütliches Beisammensein ...

...und dann abends die Honda - Deauville - Night mit reichlich deftigem und feinen Essen.

Diana schon voll in Feierlaune ;o))

Und sowohl für's Auge als auch für die Kondition (jedenfalls diejenigen, die sich trauten mitzumachen) eine hervorragend vorgeführte Zumba-Präsentation!




Samstag 17.06.2017
Heute ist "DmD Team Challenge" angesagt. Eine Art Schnitzeljagd auf dem Motorrad. Auf einer festgelegten Strecke mussten an bestimmten Punkten Informationen gesammelt und auf dem Fragebogen eingetragen werden. Einige Rätsel ließen sich schon vorab über Internet lösen, aber man hätte die Fragen sehr genau lesen sollen. Hatten wir wohl nicht so! ((

Erstes Rätsel: In einem Waldstück vor Waldbrunn herausfinden, wie viele Schaufeln ein bestimmtes Wasserrad hat.

Als nächstes wurden wir zu einer Kirche und einem Parkplatz geschickt.
Dort wurden von einzelnen Teilnehmern jeder Gruppe gewisse Geschicklichkeitsübungen (Slalomfahren, Anfahren und Bremsen und abwechselnd mit dem rechten und dem linken Fuß am Boden abstützen), bestimmte Knoten nachbinden sowie eine Schätzfrage nach der Anzahl von Stahlmuttern, die sich in einem Motorradhelm befanden.


So wurden wir durch die schöne Odenwälder Landschaft von einem Rätselpunkt zum anderen geschickt.

Ob nun auf Berge um nach Höhenangaben zu forschen, zu mittelalterlichen Galgen, um herauszufinden, wie viele Verbrecher dort gleichzeitig gehängt werden konnten,

oder zu einer Fähre mit einer Gewichtsfrage.



Kurz vor Schluss haben wir dann unserem Ungarn noch den Motorradtreffpunkt am Marbachsee gezeigt...

...um dann am späten Nachmittag wieder am THW-Parkplatz in Eberbach anzukommen.

Dort erfolgte die Auswertung der Fragebögen durch Clemens und Martin mit anschließender Siegerehrung. Wie anfangs schon erwähnt, befand sich unsere Truppe nicht unter den ersten 3.

Damit war der offizielle Teil des DmD 2017 leider schon beendet!
Als letztes stellten sich alle DmD-Teilnehmer mit ihren Motorrädern in Reihe und Glied am Neckarufer für die Abschlussfotos auf. 







Sonntag 17.06.2017
Ein letztes mal frühstücken auf der Terrasse von Hotel Linde. Mopped gepackt und dann ging es gemeinsam mit Reinhard Richtung Heimat. Schon zu diesem Zeitpunkt haben wir uns vorgenommen auch das DmD 2018 mitzumachen.